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Januar 2014: Training in der Enklave

Hier findet ihr ein paar Impressionen vom Training in Hinterriss mit meinen neuen Teamkollegen...

Fleischbank, Karwendel:                                                                    

August 2013: XC-Battle Kaprun

Freitag nachmittags startet ich nach Kaprun. Ein wenig gespannt wie die neue Strecke außerhalb vom Ortskern ausfallen wird. Im Vorfeld war klar das nicht viele Starter beim XC-Battle starten würden jedoch dafür die besten der Eliminator Szene. Unter anderem die ersten der Weltrangliste.

Der Sieger des Sprint Worldcup in Nove Mesto, der Italienische, Deutsche, Österreichische und Europameister.

In Kaprun angekommen, war sofort der Rennverlauf ersichtlich, der Start befand sich an einer Gondelbahn mit Rodelbahn und Restaurant, diese wurde sehr viel frequentiert, hauptsächlich von Arabern, deshalb war hier alles zweisprachig beschriftet.

Im Startbereich mussten einige künstliche Hindernisse bewältigt werden, so wurde von einer Rampe gestartet von dort ging es nach einer sehr kurzen Startgerade nach rechts in einen kleinen Anlieger aus Schotter und anschließend entgegengesetz in einen Holzanlieger. Von dort ging es über zwei Bodenwellen Richtung Skiabfahrt, diese sehr steile Wiese ging es circa 20 hm hinauf, nach einer Spitzkehre hinunter zur Hausüberquerung mit langer Treppe vom Dach hinunter nachfolgend über einen Jump zurück in den Start-Ziel Bereich.

Nach einigen ausgiebigen Proberunden, war ich mir meiner Sache sehr sicher und fühlte mich sehr wohl auf der Strecke, wäre da nur nicht die starke Konkurrenz. Nach langer Wartezeit war klar, das es keinen 32er Raster geben wird, da es sonst kein Einzelzeitfahren gegeben hätte. Durch eine Starterzahl von 24 Fahrern kammen deshalb 16 Fahrer weiter, das heißt das es sofort im Viertelfinale weitergeht.

Hier galt es sich gegen den frisch gekürten Italienischen „Sprint“-Meister Elia Silvestri, den Österreicher Michael Mayer und Schweizer Sepp Freiburghaus, welcher auch im Weltcup schon Siege einfahren konnte, zu beweisen. Es wurden auf dieser Strecke jeweils zwei Runden gefahren.

Nach einem schlechtem Start konnte ich am steilen Berg in Führung gehen und die erste Runde als erster bewältigen. In der zweiten Runde wollte ich den Antritt am Berg wiederholen, jedoch war es ein Gang zu viel und ich verlor an Tempo und die Konkurrenz zog auch schon an mir vorbei. Durch die fortgeschrittene Uhrzeit war der Hügel, welcher mit Graß bewachsen war wurde feucht, so musste ich sogar Absteigen und verlor zuviel Zeit um noch aufholen zu können.

TOP 16, leider nicht unter die besten Acht.

Mein Fazit für mein letztes Rennen der Saison 2013: Konkurrenzfähig mit den besten Sprintern der Welt gehe ich in die Winterpause, bevor ich mich auf die kommende Saison vorbereite.

Juli: Bayernliga XCE Neubeuern

 

Um 10 Uhr galt es bereits die Startunterlagen im nahegelegenen Ort Neubeuern, nahe des Schloss am Sportplatz die Startnummer abzuholen. Das Training auf der Strecke war auch bis um 11 Uhr zeitlich begrenzt, da es galt einige Kategorien auszufahren. Also startete ich um mir die Strecke einprägen zu können.

Start auf dem Asphalt mit einem Fuß am Boden, dann in eine leichte Steigung ging es in einen kurzen Wiesenabschnitt bevor es wieder auf Asphalt, über die Hindernisse aus unzähligen Paletten, zwei hintereinander, spitze Kurve rechts auf losen Schotter, hinter dem Bürgersaal vorbei, hinab über eine steile Rampe, sprung über drei Treppenstufen, über die verwinkelte Treppe hinab auf Wiesenboden zum Sportplatz, nach einem Sprung über einen Baumstamm auf die asphaltierte Zielgerade. Sehr geile Strecke!!

Nach mehreren aufschüben der Startzeiten des Einzelzeitfahren und des damit verbundenen Aufwärmens, war es um kurz nach Zwei, mit kleiner Verzögerung so weit, die Elite Klasse wurde als letzte Klasse auf die Strecke geschickt.

Nach einem schlechten Start konnte ich ganz gut Tempo gewinnen, als ich aus beiden Pedalen heraus fiel und mich mit gerade noch mit dem Oberschenkel auf dem Oberrohr halten konnte.

Jedoch konnte ich ansonsten einen sauberen Lauf zaubern. Mit einer Zeit von 1min 28 sek nur knapp drei Senkunden hinter dem Tagesschnellsten.

Danach hieß es wieder warten und warten...

Als um ca. 16 Uhr dann die Viertelfinalläufe starteten, im Heat zwei von vier musste ich starten.

Wieder schlechten Start erwischt, als zweiter ging ich hinaus, nach den Palettenhindernis ging ich ohne große Anstrengung in Führung. Jetzt noch die Rampe und die Treppen, ja STOP die Treppen,

nach einer kurzen Unaufmerksamkeit oder mentalen Problem, kam ich in der abgeknickt verlaufenden Treppe zuweit nach rechts und konnte dies nicht mehr ausgleichen, somit blieb ich am Treppengeländer in Führung liegende hängen. Ich stieg elegant ab, konnte mich auch schnell wieder auf s Rad schwingen, jedoch war die Bremse und die Schaltung gebrochen.

Als zweiter ging ich auf die Schlussgerade, hier konnte ich leider nicht mehr zeigen was in mir steckt, da die Bremse lose am Vorderrad baumelte und sich anschließend zwischen Federgabel und Laufrad drängte. In einer Hand der Lenker in der anderen der gebrochene Bremshebel, so sprintete ich Richtung Ziel und konnte nur noch dritter werden aus und vorbei, der Traum vom Sieg.

 

 

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